Sonntag, 8. Juli 2007

Sonntagsgedanken

Die Polizei dein Freund und Helfer
Vandalismus vor der Tür, Zaun zerstört, Briefkasten zertreten. Nachts um 3 ein paar aufgekratzte Jugendliche die Ihren Darmbakterien zeigen wollten, daß man mit noch weniger Intelligenz etwas bewirken kann. Wo sollen sie hin mit Ihrer Kraft und Ihrem Schrei nach Selbstbehauptung. Kaum Talent und wahrscheinlich keine Perspektive. Wer nichts erschaffen kann, muss scheinbar zerstören um sein Dasein zu rechtfertigen. Wo sind die neuen Horizonte die es zu erobern gilt.
Nichts da alles besetzt.
Ich , ich, ich mir geht es nicht gut , die anderen sind schuld. Womit sollen sie Ihren Freunden und Freundinnen imponieren?

Donnerstag, 5. Juli 2007

Scheitern

Im Scheitern zeigt sich die Substanz
Nicht alles, das nach Erfolg aussieht ist einer
Jeder neue Weg ist das Ergebnis eines "Fehlers"

Donnerstag, 28. Juni 2007

Große Firmen

Die komplexe Organisation eines wirklich großen Unternehmens, wird in der Regel linear optimiert. Indem die einzelnen Teile einem Optimierungdruck unterliegen. Das freie Spiel der Kräfte.
Redundanz wird der Optimierung geopfert. Das geht im kleinen eine Zeitlang ganz gut. Im Großen wirkt sich das verheerend aus. Innerhalb eines Riesenorganismus sind wenig redundante Organe ein sicheres baldiges Todesurteil. In einigen Fällen ist das Großhirn schon abgestorben, nur hat der Rest noch nichts davon mitgekriegt. Zumindest sind die Ziele der Einzelteile so abgekoppelt von einer langfristigen Überlebensstrategie, das es dem Bild eines Hirntoten auf der Intensivstation gleicht. Was bleibt ist bestenfalls die Transplantation einzelne Organe in ähnlich desolate Körper, deren Hirn noch vereinzelt höhere Bewusstseinsfunktionen aufweist.
Während die einzelnen Teile Gewinnoptimierung auf Teufel komm raus betreiben, bleibt der Gesellschaft irgendwann nichts anderes übrig als die Maschinen abzustellen.
Ein Zombie geht ja noch. Aber in dieser Welt haben die Zombies die Überhand. Ressourcen werden sinnlos verschleudert. Das Wozu das alles, bedürfte eines funktionierenden Bewusstseins. Der Beschränkung der Größe. Ein Tumorhaufen der den Organismus der Welt verseucht hat, kennt keine Beschränkung. Größer, mehr sind die einzigen Ziele. Wenn noch etwas zu retten sein soll hilft nur Radikal operieren und danach Chemo. Wird hart... Aber bis jetzt ist selten ein Karzinom auf den Gedanken gekommen, dass es nicht das wichtigste im ganzen Körper ist. Stoffwechsel (Umsatz, Gewinn) ist allein wichtig.

Samstag, 23. Juni 2007

Nevermind

Kamikaze
Wo ist der Abgrund in den ich mich werfen kann
Wolfgang ist gegangen vom Motorad abgestiegen

Wie ein Fisch der ins Dunkel schießt
Das Meer bleibt.

Montag, 18. Juni 2007

Wandlungen

Gewachsen im Meer des Misserfolgs,
aufgetaucht und geblasen wie ein Wal.
Werde ich stranden an den Gestaden des Erfolgs?
Den Raubtieren auf dem Kontinent zum Fraß dienen?

Oder werde ich mich erneut wandeln,
mein Wachstum an Land beenden.

Mittwoch, 13. Juni 2007

Krause Gedanken

Mit dem Kosmos im einklang zu sein ist nicht leicht, wenn man den Werkstattschlüssel sucht.
Ein Termin wartet und vergeht , alles Bestimmung und für irgendwas gut. Ich werd es aber nie erfahren. Na wenigstens hab ich eine Stunde lang aufgeräumt. Ist ein Anfang. Nach eineinhalb Stunden, sag ich zu einem Freund: Gott allein weiß wo der Schüssel ist. Da ist er, wo ich ihn nie gesucht hätte. Hab ja schon aufgegeben und mich auf eine Nacht im Atelier vorbereitet.
?????
Keine Ahnung was das soll.